Leistungen

Redenschreiben

Der Entwurf von der Maschine, die Wirkung vom Menschen. Reden, die ankommen, weil jemand sie geprüft hat.

Der Saal ist voll, das Licht geht an, der Redner tritt ans Pult. Und in den ersten dreißig Sekunden entscheidet sich, ob die nächsten zwanzig Minuten ein Ereignis werden oder eine Geduldsprobe. Es liegt nicht an der Folie hinter ihm. Es liegt an den Worten, die er jetzt sagt, und daran, ob sie für diesen Abend, diesen Anlass, diese Menschen geschrieben wurden.

Eine Rede ist der menschlichste aller Texte. Sie steht und fällt mit dem Gespür dafür, was einen Raum bewegt. Genau das macht sie zum härtesten Prüfstein für die Frage, was künstliche Intelligenz beim Schreiben leisten kann und was nicht.

Was die Maschine kann, und was nicht

Die ehrliche Antwort lautet: eine ganze Menge. Eine künstliche Intelligenz liefert in Minuten einen tragfähigen Entwurf, sie schlägt Strukturen vor, sie spielt Varianten durch, an die ein Mensch erst nach Stunden gedacht hätte. Wer das Gegenteil behauptet, hat sie nicht ernsthaft benutzt.

Was sie nicht kann, ist den Saal lesen. Sie weiß nicht, dass der Jubilar einen trockenen Humor hat, dass die Belegschaft seit Wochen auf eine ehrliche Ansage wartet, dass an diesem Abend ein bestimmter Satz besser ungesagt bleibt. Sie kennt die Stimme des Redners nicht, und sie kann nicht entscheiden, welcher von zehn klugen Sätzen der eine wahre ist. Eine Maschine findet das passende Wort. Ob es das richtige ist, weiß nur ein Mensch, der die Lage kennt.

Eine Maschine findet das passende Wort. Ob es das richtige ist, entscheidet ein Mensch.

Beides, in der richtigen Reihenfolge

Ich schreibe Reden seit dreißig Jahren, als Journalist und als Mitglied im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache. Und ich arbeite mit künstlicher Intelligenz, seit sie etwas taugt. Die Verbindung aus beidem ist kein Widerspruch, sondern der Grund, warum aus einem schnellen Entwurf eine Rede wird, die trägt: Die Maschine gibt das Tempo, das Urteil gebe ich.

Dass ich beide Handwerke beherrsche, ist keine Behauptung. Ich habe dafür eine eigene Software gebaut. redenschreiben.ai macht aus einem Briefing einen ersten Redenentwurf, mit demselben Prüfschritt, den ich auch von Hand anlege. Ich berate also nicht über ein Werkzeug, das ich vom Hörensagen kenne, ich habe es selbst programmiert. Das Prinzip dahinter, der Mensch als letzte Instanz, ist dasselbe, das einer KI-Redaktion zugrunde liegt.

Was Sie bekommen

Eine Rede, die nach Ihnen klingt, nicht nach einer Vorlage. Ich nehme Ihren Anlass, Ihr Publikum und Ihre Sprache auf, lasse die Maschine das Feld der Möglichkeiten schnell durchmessen und forme daraus einen Text mit Anfang, Wende und Schluss, mit einer Dramaturgie, die ein Publikum trägt. Die Zusammenarbeit bleibt vertraulich, der Auftritt gehört Ihnen allein. Ich arbeite überwiegend aus der Ferne und bundesweit, mein Sitz ist Frankfurt am Main.

Häufige Fragen

Kann eine KI eine gute Rede schreiben?

Eine KI schreibt schnell einen brauchbaren Entwurf und liefert Varianten, an die ein Mensch erst nach Stunden gedacht hätte. Was sie nicht kann, ist den Saal lesen, die Stimme des Redners treffen und entscheiden, welcher Satz an diesem Abend wahr ist. Eine gute Rede entsteht deshalb aus beidem: dem Tempo der Maschine und dem Urteil eines erfahrenen Redenschreibers.

Schreiben Sie die Rede mit KI oder selbst?

Beides, in der richtigen Reihenfolge. Die künstliche Intelligenz hilft beim Entwurf, beim Strukturieren und beim Durchspielen von Varianten. Den letzten Schliff, die Dramaturgie und jede Pointe verantworte ich. Wie tief die Maschine eingebunden ist, entscheiden Sie. Das Ergebnis trägt in jedem Fall die Prüfung eines Menschen.

Für welche Anlässe schreiben Sie Reden?

Für Festreden und Jubiläen, für Keynotes und Fachvorträge, für Mitarbeiterversammlungen, Preisverleihungen und Trauerreden. Überall dort, wo ein Mensch vor anderen Menschen steht und es auf jedes Wort ankommt.

Bleibt die Zusammenarbeit vertraulich?

Selbstverständlich. Ein Redenschreiber arbeitet im Hintergrund. Die Rede gehört Ihnen, der Auftritt gehört Ihnen, mein Name taucht nirgends auf, wenn Sie es nicht wünschen.

Sie haben einen Auftritt vor sich?

Erzählen Sie mir vom Anlass und vom Publikum. Den Rest, das Tempo der Maschine und das Urteil des Redenschreibers, bringe ich mit.

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